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24.03.2021 | MdB Pilger und Bundestagskandidat Rudolph besuchen Gemeinschaftsklinikum

GKM ist unverzichtbar

Das Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (GKM) steckt in einer wirtschaftlich äußerst schwierigen Lage. Und jetzt verschärft die Corona-Pandemie die Situation noch: Die Vorhaltung von Intensiv-Kapazitäten für die Behandlung von Covid-19-Fällen, die Skepsis vieler Menschen, sich auch für medizinisch notwendige Behandlungen in ein Krankenhaus zu begeben, und die Schließung von nicht-medizinischen Bereichen wie beispielsweise der Cafeteria haben erhebliche Erlösrückgänge im siebenstelligen Bereich zur Folge.

Die Geschäftsführung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (GKM) hat sich daher in einem Brief mit der dringenden Bitte um Unterstützung an die örtliche Politik gewandt. Der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger (SPD) und sein designierter Nachfolger als Kandidat für die Bundestagswahl, Dr. Thorsten Rudolph (SPD), haben sich daraufhin die schwierige Lage des GKM aus erster Hand schildern lassen. „Um negative Auswirkungen auf unser Krankenhaus zu vermeiden, brauchen wir verbindliche Regelungen zur finanziellen Sicherung für das Jahr 2021“, betont Sascha John, der als Regionalgeschäftsführer und Prokurist der Sana Kliniken AG auch für das GKM zuständig ist.

Detlev Pilger kennt die Situation der Krankenhäuser gut. Aus Berlin konnte er nun die gute Nachricht mitbringen, dass sowohl die Ausgleichszahlungen für freigehaltene Betten als auch der coronabedingte Erlösausgleich für das Jahr 2021 verlängert werden sollen. „Ich bin sehr froh“, so Pilger, „dass es uns gelungen ist, die Schutzschirmregelungen sehr schnell auch für das Jahr 2021 zu verlängern und unseren Krankenhäusern damit Planungssicherheit zu geben.“ Melanie Zöller, seit März 2020 Geschäftsführerin des GKM, begrüßt diese Entscheidung sehr: „Das ist ein wichtiger Schritt, um unsere fünf Krankenhäuser wirtschaftlich zu stabilisieren.“

Zöller weist aber zugleich darauf hin, dass diese Hilfen nur kurzfristig Erleichterung verschaffen: „Um das GKM nachhaltig zu sanieren, müssen wir in Koblenz sehr schnell die Einstandortlösung umsetzen. Und dafür müssen - selbst bei einer höchstmöglichen Förderung durch das Land - einige Millionen an Eigenmitteln investiert werden.“ Die für die Zukunft des GKM entscheidende Frage, wie dies gelingen kann, muss gemeinsam mit den Gesellschaftern beantwortet werden.

Pilger und Rudolph, die beide auch für die SPD im Koblenzer Stadtrat sitzen, wollen eine gute Lösung für das GKM unter kommunaler Beteiligung nach Kräften unterstützen: „Für uns als SPD“, so Rudolph, „steht fest: Das GKM ist im Interesse einer guten Gesundheitsversorgung vor Ort und im Interesse aller Beschäftigten unverzichtbar.“